Ein Tag in Mtskheta

Mtskheta – nur einer der nahezu unausprechlichen georgischen Städtenamen und gleichzeitig so ziemlich der wichtigste Ort des Landes. Denn Mtskheta war einmal die Hauptstadt Georgiens. Und nicht nur das. In Mtskheta entstanden die ersten Kirchen und von hier aus begann im 4. Jahrhundert die Christianisierung.

Mit Tamari durch Mtskheta

Zuerst hatten wir Pech. Denn dadurch, dass wir uns wieder einmal nicht hinreichend informiert hatten, wussten wir nicht genau, wie wir von Tiflis nach Mtskheta kommen. (Jetzt wissen wir’s: Und zwar könnt ihr Minibusse von der super chaotischen Station „Didube“ direkt nach Mtskheta nehmen). Schließlich hatten wir Glück im Unglück. Denn so lernten wir zufällig Tamari kennen, die uns nicht nur den richtigen Weg erklärte, sondern direkt mitkam, um uns ihre Lieblingsstadt zu zeigen.

Spielst du Basketball?

Zentrum der Stadt bildet die Sweti-Zchoweli Kirche. Sie ist noch bis heute Sitz des georgischen Partriarchen. In orthdoxen Kirchen müssen Frauen ihr Haar mit einem Tuch bedecken und Röcke tragen. Wer gerade keinen Rock parat hat, kann sich aber in den meisten Fällen einen Wickelrock am Eingang leihen. In der Kirche wird Rebecca von einem Priester angesprochen. Er hat eine ganz wichtige Frage an sie. Nämlich, ob sie mit ihren 1,87 Metern zu Hause in Deutschland Basketball spielen würde. Das wars dann auch schon. Wenn wir möchten, können wir sein riesiges silbernes Umhängekreuz küssen. Wie viele das wohl schon vor uns abgeknutscht haben?

Kleine Pause im Frauenkloster

Die sengende Sonne machte uns wieder einmal zu schaffen. Wir suchten Schatten zwischen ein paar Bäumen im Garten des Frauenklosters von Mtskheta und bewunderten die zahlreichen Granatapfelblüten. Einfach herrlich!

Und sonst so?

Wer durch die Stadt Richtung Norden schlendert, gelangt zum Samtavro Kloster. Hier sind der georgische König Mirian und die Königin Nana begraben. Auf dem Weg dorthin füllen wir erst einmal unsere Wassereserven auf. Das kann man in Georgien hervorragend – fast an jeder Ecke gibt es irgendwelche Quellen oder Wasserspender und das Wasser besitzt eine gute Qualität. Während der kompletten Reise, auch in Armenien, hatte ich nie Probleme damit. Deshalb kauft in Georgien auch kaum jemand Wasser.

Und zum Schluss: Lecker essen und über den Flohmarkt bummeln

Georgisches Essen ist herrlich. Gut, dass wir Tamari dabeihaben. Sie kennt ein leckeres und günstiges Retaurant auf halber Strecke nach Tiflis zurück. Anschließend vertreiben wir uns den Abend auf dem Flohmarkt in Tiflis. Wie schön!

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